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Die Aghios Dimitrios Schlucht

Die Aghios Dimitrios SchluchtEine imposante Kalkstein Schlucht mit den steilsten Felshängen des Ochi Massivs. Vom Dorf Aghios Dimitrios führt eine neue Strasse durch die Schlucht nach Kallianou und zum Cavo d’Oro. Und zwei wunderschöne Wanderwege durchkreuzen sie. Von Aghios Dimitrios sinkt der Eine bergab in die Schlucht und zu dem Schinodavlia Strand. Der andere Wanderweg steig hoch über die Kluft und erreicht die Siedlung Kalergos. Von dort führt der Weg steil bergab zum Dimossari Fluss und endet am Strand von Kallianou.

Geologie

Ihre geologischen Eigenheiten und ihre bedeutende Rolle als Biotop für Vögel und seltene Pflanzen sind sicherlich die interessantesten Merkmale der Schlucht.

Marmor Schichten und Cipolino durchziehen das Gestein, bilden imposante Türme, Bögen, Aushöhlungen und Rinnen. Die Schlucht hat viele Süßwasserquellen, sogar in Meeresnähe.

Reste eines Waldbestandes, Platanen, Eichen und Steineichen sind am Rande von steilen Abhängen und zwischen den Felsen zu finden.  Der Porphyras Fluss trägt das ganze Jahr Wasser und bildet Wasserfälle und Natursteinbecken.  Die Aghios Dimitrios Schlucht beherbergt einen der größten Raubvogelbestände Süd Euböas.  Seltene Arten, Habichtsadler, der Wanderfalke, der Langbeinbussard leben oder pausieren in der Schlucht, und der Steinadler ist ab und zu auch mal sehen. 

Während der Migrationsaisons ist es möglich Gänsegeier zu sehen, „Skipes“ im lokalen Dialekt.  Diese bevölkerten einst permanent die Klippen der Schlucht.  Bussarde, Turmfalken und Sperber sind leicht zu erspähen, und nachts schallt der laute Schrei der Adlereule.  Von hohem botanischen Interesse sind die seltenen Chasmophyten die auf den Kalksteinhängen wachsen, und die einzigartigen Pflanzengruppierungen an Quellen und Meeresklippen.

Der Strand von Schinodavlia

Der Strand von SchinodavliaDie Aghios Dimitrios Schlucht endet am Schinodavlia Strand, eine kleine abgelegene Mündung.

Der Strand ist von Stalaktiten umschlossen die über die Jahrtausende von Quellwasser das noch immer von den Klippen tropft erschaffen wurden.  Die Farben des Gesteins, die wilde Schönheit der Schlucht, die ruhige Spannung eines kreisenden Raubvogels bezaubern.

Die Flussmündung des Porphyras bildet einen kleinen See hinter dem Strand, „Limnionas”, im lokalen Dialekt.   Reiher, Brachvögel und Meerschwalben sind dort zu sehen.

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